Rundreise Aosta-Tal und Piemont

AOSTA-TAL UND PIEMONT: KUNST, NATUR, EDLE WEINE UND TRÜFFEL

Rundreise 7 Tage/ 6 Übernachtungen

1. Tag: Ankunft – Aosta
Ankunft in Aosta und Besichtigung. Das Rom der Alpen wurde 25 v. Chr. von den Römern unterworfen und fortan Augusta Praetoria genannt. Die Römer hinterließen in der Stadt viele interessante Bauwerke wie das Theater, das Amphitheater, das Forum, die Römische Brücke sowie den Augustusbogen. Außerdem sind der Dom mit dem Bodenmosaik und die mittelalterliche Kirche Sant’Orso sehenswert. Rund um Aosta bieten die Alpentäler, die kleinen Dörfer und die mittelalterlichen Burgen eine Mischung aus Natur, Geschichte und Kultur. Fahrt zum Hotel in Aosta oder Umgebung. Check-In, Begrüßungscocktail, Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Park Gran Paradiso

Park Gran Paradiso
Park Gran Paradiso

Fahrt in den Nationalpark Gran Paradiso, der 1922 als erster Nationalpark Italiens eingerichtet wurde. Dieses Naturschutzgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 70,318 ha teils in der Region Aosta-Tal, teils im Piemont. Dieser großteils bergige Park war zu Beginn noch ein königliches italienisches Jagdreservat, in dem die letzten Alpen-Steinböcke, das Symboltier des Parks, überlebt haben. In der Mitte des Nationalparks befindet sich der Gipfel des Gran Paradiso (4061m Höhe). Der Parco Gran Paradiso ist die für die Alpen typische Flora, Fauna und Vogelwelt ein Zuhause. Sogar der Bartgeier, der 1912 zuerst verschwand, kehrte wieder zurück und lebt dort bis heute. Das Gebiet bietet u.a. Gelegenheit zum Langlaufski, Klettern und Trekking bzw. zu anspruchsvollen Wanderungen (festes Schuhwerk erforderlich!). Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Turin – Superga
Fahrt nach Turin, einst antike Hauptstadt des Königreiches Savoyens und Besichtigung des Palazzo Madama, der Kathedrale Giovanni Battista mit der Cappella della Sindone, in der das Grabtuch Christi aufbewahrt ist, und des Wahrzeichens Turins, der Mole Antonelliana. Spaziergang unter den Arkaden und Besuch eines der berühmten Kaffeehäuser Turins. Am Nachmittag Besichtigung des Palazzo Reale, gebaut im 17. Jahrhundert für Christina von Frankreich. Heute gehört dieser Palast zu dem Unesco-Weltkulturerbe. Die Räume sind mit reichen Wandteppichen und mit Sammlungen von chinesischen und japanischen Vasen dekoriert. Ebenfalls kann man in der Armeria des Palastes eine umfangreiche Waffensammlung aus verschiedenen Jahrhunderten bewundern. Fahrt nach Superga und Besuch der Basilica. Anschließend Fahrt zum Hotel im Raum Bra bzw. Costigliole D’Asti, Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Casale Monferrato und Reisanbau

Turin
Turin

Fahrt nach Casale Monferrato und Spaziergang durch die Stadt. Besonders sehenswert sind der Dom, die Kirche San Filippo Neri und die Burg Castello dei Paleologi.
Weiterfahrt und Besichtigung eines landwirtschaftlichen Betriebes, der im Anbau von Reis tätig ist. Der im Jahre 1890 gegründete Betrieb ist noch heute im Anbau von Reis der Tradition der vergangenen Generationen treu und erhält dadurch hochqualitative Reissorten. Während der Besichtigung werden zunächst die verschiedenen Anbaumethoden und die Verarbeitung des Reises erklärt. Anschließend wird eine Kochvorführung eines traditionellen Risotto mit großzügiger Kostprobe durchgeführt. Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Asti – La Morra
Am Vormittag Fahrt nach Asti, einer der mächtigsten Stadtrepubliken des Mittelalters. Die faszinierende Kunststadt ist heute in das überaus ertragreiche Weinbaugebiet des Monferrato eingebettet, aus dem der bekannte Schaumwein Asti Spumante kommt. Ein Stadtrundgang über den Corso Alfieri führt zur mittelalterlichen Kirche San Secondo (XII. –XVI Jh.), der größten romanisch-gotischen Kathedrale der Region Piemont aus dem XIV. Jh. Auf dem Corso Alfieri stehen noch einige der berühmten mittelalterlichen Geschlechtertürme, darunter die Torre dei Comentini, die elegante Torre Troyana und die Torre Romana. Sehenswert ist ebenfalls der gotische Dom mit Weihwasserbecken und Figuren aus dem XII. und XIII. Jh. sowie Fresken aus dem XVIII. Jh. Weiterfahrt nach La Morra und Besuch eines Weingutes mit Weinprobe und ausgiebigem Mittagessen auf der Basis von piemontesischen Spezialitäten. Danach geht es weiter nach Alba, der Stadt der Trüffel und der hundert Türme. Rundgang durch die historische Altstadt. Besuch eines Trüffelbetriebes, und Vorführung über die Verarbeitung der edlen Pilze. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Saluzzo – Staffarda
Fahrt nach Saluzzo, einer ehemaligen Markgrafenresidenz, die in Panoramalage vor dem Höhenmassiv des Monviso liegt. Aufstieg zur Burg, die über der verwinkelten Altstadt thront. In den Gassen der Oberstadt gibt es viele kleine Schreinereien, denn in Saluzzo werden kostbare Möbelstücke hergestellt, die ihresgleichen suchen. In der Unterstadt Besichtigung des gotischen Doms Santa Maria Assunta. Fakultativ traditionsreiches Spezialitätenessen. Weiterfahrt zur Zisterzienserabtei von Staffarda und Besichtigung der romanischen Kirche Santa Maria. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück Heimreise.