Wandern in Südtirol

Die Südtiroler Gastronomie verbindet die Traditionen der Alpen, bzw. der österreichischen und der italienischen Küche. Dies ergibt eine ausgesprochen interessante Mischung von Geschmacksnoten. Der Einfluss der italienischen Küche ist nur bei den Vorspeisen deutlich bemerkbar, dagegen ist die altösterreichische Küche stark bei den Hauptgängen vertreten (u.A. gekochtes Rindfleisch mit Gemüse, Kalbsschnitzel, Kalbsbeuchschel, Gulasch, Nudel- und Pilzgerichte

GENUSS UND LEICHTE WANDERUNGEN IN SÜDTIROL

Standortaufenthalt 7 Tage / 6 Übernachtungen

1. Tag: Ankunft
Ankunft im Hotel im Raum Bozen, Leifer oder Meran. Check-In, Begrüßungscocktail, Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Terlaner Weinweg – Meran
Start: Kellerei Terlan / Dauer: ca. 2 Stdn
Durch die 20 Hinweisschilder erfährt man alles Wissenswerte über die Terlaner Weingeschichte. Man wandert im oberen Teil des Weinortes durch eine abgegrenzte Reblandschaft und läuft auf kleinen Straßen und Wegen, die vom Hauptort Terlan über den Margarethenweg zum hübschen Ansitz Köstenholz aus dem Jahre 1556 führen. Auf dem Rückweg läuft man durch das Weindorf Andrian bis zur Kellerei Terlan. Mittagsimbiss auf der Basis von Aufschnitt, Wurstwaren, Bauernbrot und Wein! Anschließend Fahrt nach Meran, der zweitgrößten Stadt Südtirols. Sie liegt in einem von Bergen umgebenen Talkessel und ist seit dem 19. Jahrhundert vor allem als Kurort bekannt. Besonders sehenswert ist die landesfürstliche Burg, die um das Jahr 1475 von Erzherzog Sigmund erbaut wurde sowie die Altstadt mit den wunderbaren Laubengassen, die Ottoburg, in der Franz Kafka für kurze Zeit wohnte, die Stadttore sowie die Theater- und Postbrücke. Der Pulverturm, der früher als Lager für Schießpulver genutzt wurde, dient heute als Aussichtsturm: Der Rundblick schweift über die Meraner Altstadt mit dem mächtigen Pfarrturm als Wahrzeichen im Vordergrund, dahinter liegen die herrschaftlichen Wohnviertel von Unter- und Obermais, und schließlich das weite Etschtal. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Bruneck – Brixen
Fahrt nach Bruneck. Diese Stadt im Pustertal wird von einer mächtigen bischöflichen Burg überragt. Durch vier Stadttore gelangt man in die Altstadt, charakterisiert durch die prächtigen Bürgerhäuser und wunderschönen Gassen. Weiterfahrt nach Brixen im Südtiroler Eisacktal, eine der ältesten Städte des Tirols. Besonders sehenswert ist die historische Altstadt. Besichtigung des Doms und des angrenzenden Kreuzganges sowie der Hofburg. Spaziergang durch die Laubengasse. Mittagessen auf der Basis typischer Spezialitäten wie z.B. die Eisacktaler Weinsuppe, und Knödel. Am Nachmittag Halt im Raum Seis und Besichtigung eines Betriebes, der in der Grappa-Herstellung tätig ist. Nach einer kurzen Einführung in die Grappa-Welt Kostprobe der Destillate. Der Betrieb hat sich ebenfalls in den letzten Jahrzehnten um die Produktion des ersten Südtiroler Aceto Balsamico Tradizionale spezialisiert. Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Über-nachtung.

4. Tag: Bozen – Montagna

Schloss Lebenberg
Schloss Lebenberg

Nach dem Frühstück Besichtigung von Bozen. Die Landeshauptstadt von Südtirol ist besonders für die Vielzahl an Schlössern bekannt. Das bekannteste ist das Schloss Runkelstein, das 1237 durch die Brüder Friedrich und Beral von Wangen erbaut wurde. In der Innenstadt sind der Neptunsbrunnen, die Mariensäule und die Bindergasse besonders sehenswert. In zwölf Minuten erreicht man mit einer modernen Seilbahn die Ortschaft Oberbozen auf einer Höhe von ca. 1.200 Metern. Das Hochplateau ist ein kleines Paradies für Bergwanderer: 350 km markierte Wanderwege, deren Höhepunkt das Rittner-Horn ist. Weiterfahrt nach Montagna und Besuch einer Weinkellerei, die für besondere Rotweine bekannt ist. Mittagsimbiss im Rahmen einer hochwertigen Weinprobe mit landestypischen Produkten. Im Anschluss Besichtigung der Kellerei und Einführung in die Weinwelt des Gebietes. Die Philosophie der Kellerei ist, die alten Traditionen mit den modernen Methoden zu verbinden, um die jahrhundertlange Tradition des Gebietes beizubehalten. Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Montiggler See – Freizeit
Start: Sportzone Rungg südlich von Guirlan / Dauer: Hinweg 1. Std., Seeumrundung ca. 45 Min., Rückweg 1. Std.
Der breite Waldweg erfordert einige kleine Steigungen und weithin flache Strecken durch ausgedehnte Laubwälder. Die Route ist sehr gut beschildert, sodass diese Wanderung ohne Wanderführer durchgeführt werden kann. Beginn der Wanderung in Richtung Großen Montiggler See. Während der Umrundung des Sees kommt man am Seeschloss vorbei. Im Anschluss geht es weiter am Ostufer in Richtung des kleinen Montiggler Sees. Das kleine Naturjuwel scheint weniger von Menschenhand beeinflusst zu sein als sein großer Bruder. Nach Abschluss der Wanderung besteht die Möglichkeit, in einem typischen Lokal die Mittagsmahlzeit einzunehmen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Weinstädte Kaltern – Tramin
Fahrt nach Kaltern und Besuch des kleinen Ortes an der Weinstraße im Osten Südtirols. Die Weinkultur in Kaltern ist bereits auf ca. 1220 zurückzuführen und ihr traditioneller Reichtum der Weinkultur wird durch die jahrhundertalten Weinhöfe bewiesen. Seine Lage ist für den Weinanbau ideal, da Kaltern von einer Bergkette umgeben ist und der wärmste See der Alpen – der Kalterer See – zu angenehmen Temperaturen verhilft. Bei Interesse Besuch des Südtiroler Weinmuseums. Weinprobe in einer berühmten Kellerei in Kaltern. Auf der Weiterfahrt nach Tramin besteht die Möglichkeit, in einer Jausenstation das Mittagessen einzunehmen. Zum exzellenten Blauburgunder werden Speck, Knödel sowie zum Apfelstrudel und Kaiserschmarrn serviert. Besuch von Tramin. Der Ort verdankt seine weltweite Bekanntheit der Rebsorte Gewürztraminer. Wahrzeichen der Stadt ist der 95 m hohe gotische Glockenturm. Sehenswert ist die Kirche St. Jakob mit ihren romanisch/gotischen Fresken aus dem 12. bis zum 15. Jahrhundert. Freizeit im Ort. Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

Wussten Sie schon, dass der Südtiroler Speck G.G.A. (Geschützte Geo-graphische Angabe) unter staatlicher Kontrolle und streng nach den Qualitätsregeln hergestellt wird. Seit 1996 ist sogar die Herkunftsbe-zeichnung für Südtiroler Speck unter EU-Schutz. Anders als in den meisten Bereichen des deutschsprachigen Raumes, wo mit Speck der fette Bauchspeck gemeint ist, handelt es sich hierbei um den Schlegel (bester Teil des Schweines), der entbeint, trocken gepökelt, kühl, leicht geräuchert und luftgetrocknet wird.

7. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück Heimreise.